Der verwundete Begleiter - Auswirkungen meiner biografischen Verletzungen in der Begleitung von pflegebedürftigen Menschen

 

+++NEU im Programm+++

 

Sie kennen sicherlich Situationen, in denen Betreuende von pflegebedürftigen Menschen unterschiedlich auf die Herausforderungen des Alltags bzw. auf das Verhalten bedürftiger Menschen reagieren. Befindlichkeiten und Verhaltensweisen von pflegebedürftigen Menschen wie depressive Stimmungen, Abwehren von Angeboten, aggressives Verhalten usw. können für den einen zu stressvollen Situationen werden, für den anderen hingegen relativ gut handhabbar sein. Das Erleben und das daraus folgende Verhalten der Betreuenden scheint sehr unterschiedlich zu sein.
Die Vergebungsforschung belegt, dass nichtvergebene Verletzungen in den Beziehungen mit anderen Menschen blockierend weiter wirken (können). Diese Auswirkungen werden „Anzeichen der Nichtvergebung“ genannt. Tom Kitwood (Person-zentrierter Umgang mit Menschen mit Demenz) thematisiert die Auswirkungen der persönlichen Biographie des Begleiters im Umgang mit Schutzbefohlenen.

Seminar Fragen & Antworten:

  • Was ist konkret unter den „Anzeichen der Nichtvergebung zu verstehen“

  • Wie kann ich meine Anzeichen der Nichtvergebung erkennen?

  • Was kann ich bei blockierenden „Anzeichen der Nichtvergebung“ für mich tun?

  • Was bringt es mir, mich damit auseinander
    zu setzen?


Ziele:

  • Erkennen von Anzeichen der Nichtvergebung aus der Vergebungsforschung und in Anlehnung an T. Kitwood

  • Erkennen von nicht vergebenen Verletzungen gegenüber Schutzbefohlenen

  • Anerkennung und Wertschätzung Ihres eigenen Verhaltens und dadurch einen verständnisvolleren Umgang mit blockierenden Verletzungen

 

Ideal für

  • Pflege
  • Psychosoziale Begleitung
  • Seelsorge
  • Erwachsenenbildung
  • Therapeutisches Arbeitsumfeld

  • Alle Interessierte

Kosten

  • auf Anfrage

Anfrage